Häufige Fragen

Fragen und Antworten zu Mangelernährung

Was kann darauf hindeuten, dass ich mangelernährt bin?

Ein fortschreitender Gewichtsverlust ist ein wesentliches Anzeichen der Mangelernährung. Sollten Sie in den letzten 3 Monaten ungewollt mindestens 5 % Ihres Gewichtes verloren haben, ist das ein deutlicher Hinweis auf Mangelernährung. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Arzt oder eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterErnährungsfachkraft wenden.

Weitere Details und mögliche Hinweise für eine Mangelernährung finden Sie im Opens internal link in current windowSelbstcheck.

Was kann ich selber tun, um einer Mangelernährung frühzeitig zu begegnen?

Beobachten und notieren Sie regelmäßig Ihr Gewicht!  

Haben Sie bereits ungewollt Gewicht verloren, dann finden Sie hier weitere Hilfstellungen und Tipps:

Opens internal link in current windowWas kann ich selber tun?

Opens internal link in current windowTipps für Nebenwirkungen wie z.B. Appetitlosigkeit

Wie kann Mangelernährung therapiert werden?

Das Vorgehen bei der Ernährungstherapie lässt sich in Stufen einteilen, je nachdem was und wie viel Sie essen mögen oder können. Ziel ist auf jeden Fall, Sie und Ihren Körper mit ausreichend Energie und allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. 

Details zu diesem Vorgehen und den einzelnen Stufen finden Sie Opens internal link in current windowhier.

Kann mein Arzt Trinknahrung rezeptieren?

Sogenannte vollbilanzierte Trinknahrung (i.d.R. für Tumorpatienten hochkalorisch und eiweißreich) ist erstattungsfähig. Wichtig ist, dass Ihr Arzt eine „fehlende oder eingeschränkte Fähigkeit zur ausreichenden normalen Ernährung“ dokumentiert und auf dem Rezept vermerkt. Ob Sie eine Spezialnahrung brauchen bzw. ob diese von der Kasse erstattet wird, klären Sie am besten mit dem behandelnden Arzt oder Ihrer betreuenden Ernährungsfachkraft.

Was kostet eine Ernährungsberatung?

Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen häufig Ernährungsberatung, wenn Sie vom Arzt verordnet ist. Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse ab, wie viel diese Ihnen erstattet.

Weitere Informationen zum Vorgehen um eine Ernährungsberatung zu bekommen finden Sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

Fragen und Antworten zu Ernährung und Lebensmitteln bei Mangelernährung

Welche Fette sind gesünder – pflanzliche oder tierische Fette?

Es gilt den Verzehr tierischer Fette in Butter, Fleisch, Wurstwaren, Eier und Milchprodukten zu reduzieren. Denn sie enthalten viele ungünstige Opens internal link in current windowgesättigte Fettsäuren. Bevorzugen Sie deshalb die fettärmeren Varianten wie magere Fleisch- und Wurstwaren, Milch und Milchprodukte, Käsesorten  etc. Verwenden Sie für die Zubereitung der Speisen hochwertige Öle wie Raps – und Olivenöl. Sie enthalten einen hohen Anteil an den günstigen Opens internal link in current windowungesättigten Fettsäuren. Auch Nüsse und Samen enthalten günstige Fettsäuren.

Um ihre Kost mit Kalorien anzureichern, greifen Sie z.B. auf Sahnejoghurt, Vollmilch, Nüsse, feines Nußmus, Avokados zurück. Vermeiden Sie alle „Light“ - oder „fettreduzierten“ Produkte.

Welche Fette soll man zum Kochen und Braten verwenden?

Zum Kochen und Braten sollten Sie hitzestabile Pflanzenöle verwenden. Die DGE empfiehlt hierfür Raps-, Oliven-, Soja-, Sonnenblumen-, Erdnuss-, oder Maiskeimöl. Besonders geeignet ist Raps- und Olivenöl, da es nicht nur erhitzt werden kann, ohne dass sich schädliche Abbauprodukte bilden, sondern sich auch durch ein günstiges Verhältnis von Opens internal link in current windowOmega-6-Fettsäuren (Linolsäure) zu Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure) auszeichnet.

Wie hoch sollte die Aufnahme an Omega- 3 bzw. Omega-6-Fettsäuren sein?

Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren sind hauptsächlich in fetten Seefischen wie Lachs, Makrele, Hering und Thunfisch, in geringeren Mengen aber auch in fettarmen Fischen wie Kabeljau oder Seelachs vorhanden. Neben Fisch sind sie ebenfalls in Pflanzenölen wie Lein-, Oliven-, Raps-, Soja-, und Walnussöl sowie in Diät-Margarine zu finden. Opens internal link in current windowOmega-6-Fettsäuren sind in Pflanzenölen wie Oliven- Raps-, Sonnenblumen-, Distel und Maiskeimöl enthalten, daneben kommen sie auch in (Diät-) Margarine und Nüssen vor.
Wenn Sie täglich 1 – 1,5 EL Pflanzenöl verwenden und pro Woche eine kleine Portion fetten Seefisch (70-100 g) essen, sind Sie damit gut versorgt.
Es muss nicht immer eine warme Fischmahlzeit sein. Ein Hering, Rollmops oder ein Lachsbrot sind eine schmackhafte Alternative zum Wurstbelag.

Sollte man als Krebspatient Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?

Wenn Sie pro Woche 1-2 Fischmahlzeiten bzw. eine kleine Portion fetten Seefisch (s. Frage 4) verzehren und täglich ca. 1- 1,5 EL Pflanzenöl verwenden, dann sind Sie mit Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren gut versorgt. Über Lebensmittel nimmt der Körper die Nährstoffe im Verbund am besten auf.
Bisher gibt es keine ausreichenden Belege dafür, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren bei Krebserkrankungen generell sinnvoll ist. Jedoch kann in Einzelfällen z.B. bei einer Mangelernährung eine zusätzliche Einnahme empfehlenswert sein. Die Einnahme von Supplementen sollten Sie immer mit ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Was ist von der Verwendung von Grüntee, Kurkuma, Aronia-Beeren, Cranberry, Rote Bete … zu halten?

Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die im Zusammenhang mit der Ernährung bei Krebs besonders beworben werden. Ihre Wirkung bezieht sich u.a. auf deren Inhalt an Opens internal link in current windowsekundären Pflanzenstoffen, Opens internal link in current windowAntioxidantien oder Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren. Die wissenschaftliche Datenlage zum jetzigen Zeitpunkt erlaubt aber nicht, Empfehlungen für ein bestimmtes Lebensmittel zur Krebstherapie auszusprechen. Der Nutzen solcher Lebensmittel ist nicht bewiesen.

Sind Supplemente (Vitamine, Mineralstoffe) sinnvoll?

Vitamine und Mineralstoffe werden im Verbund mit dem natürlichen Lebensmittel am besten aufgenommen. Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung ist eine Ergänzung durch Supplemente auch bei einer Krebserkrankung nicht nötig. Bei unserem heutigen vielfältigen Angebot ist die Versorgung über Lebensmittel gut zu erreichen.
Sinnvoll ist eine Ergänzung durch Supplemente bei einem festgestellten Mangel oder wenn dies anderweitig medizinisch begründet ist. Dies kann im Rahmen einer Krebserkrankung z.B. als Folge einer Operation oder Chemotherapie entstehen. In diesem Fall sollten Sie die Maßnahmen mit ihrem Arzt besprechen.
Von einer eigenmächtigen Einnahme von Supplementen raten wir Ihnen aber unbedingt ab, ganz besonders wenn dies über längere Zeit und in höheren Dosen geschieht.
Eine Einnahme von Supplementen ist auch kein Ausgleich für eine ungünstige Ernährungsweise.

Sind Vitamin D Supplemente sinnvoll zur Brustkrebstherapie?

Bisher gibt es keine ausreichenden Belege dafür, dass eine Einnahme von Vitamin D ergänzend zur Therapie einer Brustkrebserkrankung generell empfohlen werden kann. Nur in Einzelfällen kann eine zusätzliche Einnahme sinnvoll sein, z.B. bei einer Mangelernährung, bei zu seltenem Aufenthalt im Freien, Bettlägerigkeit, älteren Menschen ab 65 Jahren oder wenn dies anderweitig medizinisch begründet ist.
Vitamin D ist zudem ein fettlösliches Vitamin, das sich bei einer Überdosierung im Körper anhäufen kann. Deshalb sollte Sie eine Einnahme immer mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen und diese von Zeit zu Zeit überprüfen lassen.

Sollte man Zink und Selen während der Krebstherapie als Nahrungsergänzung zuführen?

Selen und Zink sind Spurenelemente, die gemäß ihrer Wirkung zu den Opens internal link in current windowAntioxidanzien gehören. Beide Stoffe sollten nur bei einem nachgewiesenen Mangel (bzw. anderweitiger medizinischer Begründung) und unter ärztlicher Aufsicht ergänzt werden.
Die Einnahme von Selen oder Zink im Rahmen der Komplementären Krebstherapie sollte immer nur nach ärztlicher Verordnung erfolgen. Da entsprechende Präparate frei verkäuflich sind und häufig in Form der Selbstmedikation eingesetzt werden, besteht die Gefahr einer Überdosierung. Dies kann sich nachteilig auf die Befindlichkeit des Patienten und möglicherweise auch auf den Therapieerfolg der konventionellen Tumortherapie auswirken.

Soll man den Zuckerkonsum einschränken - Wie viel Zucker ist akzeptabel?

Sie brauchen bei einer Krebserkrankung nicht generell auf Zucker zu verzichten. Die Behauptung, dass man durch einen Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate den Krebs „aushungern“ könnte, ist wissenschaftlich nicht belegt.
Sollten Sie in der Phase der „Mangelernährung“ Lust auf Kuchen, Süßigkeiten, gesüßte Getränke u.ä. haben, so genießen Sie diese ohne Reue. Hauptsache es schmeckt Ihnen!

Sind Süßstoffe krebserregend?

Ein Zusammenhang zwischen den in Deutschland zugelassenen Süßstoffen und der Entstehung von Krebs konnte nicht gefunden werden.

Gibt es Lebensmittel, die man prinzipiell meiden sollte?

Prinzipiell meiden sollten Sie verschimmelte, verdorbene und verbrannte Lebensmittel. Diese Lebensmittel enthalten Schadstoffe, die krebsfördernd oder krebserregend sein können.
Haben Sie in der Phase der „Mangelernährung“ Appetit auf Fertigprodukte oder Fast – Food? Essen Sie diese ohne Reue. Diese Lebensmittel sind i.d.R. recht kalorienreich.
Kochen Sie doch mal wieder selbst! Selbst zubereitete Speisen enthalten weniger ungesunde Fette und sind eher salzarm. Verfeinern Sie Ihre Speisen mit frischen Kräutern und Gewürzen und probieren Sie immer zuerst, bevor Sie salzen.

Warum sollte man nicht zu viel rotes Fleisch essen?

Der Verzehr von rotem Fleisch (z.B. Schweine-, Rind- Lammfleisch) sollte nicht zu hoch sein und unter 500 g pro Woche liegen. Denn viel rotes Fleisch und vor allem verarbeitete Fleischprodukte (z.B. Wurstwaren, Geräuchertes, Gepökeltes) erhöht das Risiko für Dickdarmkrebs und die Wahrscheinlichkeit an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.
Als Ursache dafür werden verschiedene Mechanismen diskutiert. So steht der hohe Eisengehalt von rotem Fleisch in Verdacht eine Tumorentstehung zu begünstigen. Beim Verzehr von verarbeitetem rotem Fleisch (Wurstwaren) entstehen Stickstoff-Verbindungen, denen eine schädliche Wirkung nachgesagt wird.

Welche Rolle spielt der Säure-Basen-Haushalt bei Krebs?

Die Theorie, eine deutliche Übersäuerung des Organismus sei an der Entstehung etlicher Krankheiten maßgeblich beteiligt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Denn das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper wird durch verschiedene Puffersysteme im Körper stabil gehalten, so dass beim Gesunden keine Übersäuerung zu befürchten ist. Eine sogenannte „basenüberschüssige Kost“ bringt keine nachweisbaren Vorteile.

Sind BIO-Lebensmittel gesünder?

BIO-Lebensmittel sind nicht grundsätzlich gesünder als Lebensmittel aus konventionellem Anbau. In vielen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Nährstoffgehalte bei beiden Anbauformen nahezu gleich sind.
Die Bezeichnung BIO bezieht sich in erster Linie auf die Anbau- bzw. Produktionsmethoden und nicht auf die Inhaltsstoffe. Wichtiger als die Auswahl BIO oder konventioneller Anbau ist, dass Sie ausreichend Obst und Gemüse auf dem Speiseplan haben. Essen Sie täglich 5 Portionen Obst und Gemüse, mind. 500 g /Tag. Bevorzugen Sie saisonale und regionale Produkte.

Sind Soja-Produkte bei Brustkrebs sinnvoll?

In einigen Studien - vor allem aus dem asiatischen Raum - geht ein reichlicher Verzehr von Sojaprodukten mit einem geringeren Auftreten von Brustkrebs einher. Manche Studien zeigen auch einen Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr von Soja und einer günstigeren Prognose bei Brustkrebs. Letztendlich fehlen aber aussagekräftige Untersuchungen, die diese Beobachtungen tatsächlich stützen. Deshalb kann der Verzehr von Sojaprodukten bei Brustkrebs nicht generell empfohlen werden.
Allerdings ist auch die - gelegentlich geäußerte Behauptung - Sojaprodukte bei hormonabhängiger Brustkrebserkrankung zu meiden, keineswegs belegt. Wenn Sie Sojaprodukte in mäßiger Menge verzehren, also etwa 3 Portionen Sojaprodukte in der Woche, dann gilt dies als unbedenklich.

Sollte man den Verzehr von Milchprodukten einschränken?

Ein Verzicht auf Milchprodukte ist nicht ratsam. Milch und Milchprodukte enthalten nicht nur hochwertiges Eiweiß, sie sind auch unsere wichtigsten Kalziumlieferanten. Kalzium ist ein wesentlicher Knochenbaustein, auf dessen Zufuhr wir angewiesen sind, um die Stabilität unseres Skeletts zu garantieren.
Wenn Sie Milchprodukte allerdings nicht vertragen oder wenn eine Milchzuckerunverträglichkeit bei Ihnen vorliegt (Lactoseintoleranz), dann sollten Sie sich unbedingt beraten lassen, ob und welche Milchprodukte Sie verzehren sollten.
Darüber hinaus gibt es keine Empfehlung von Fachgesellschaften, Milchprodukte bei Krebserkrankungen generell zu meiden.
Die für einen Erwachsenen empfohlene Kalziummenge von 1000 mg / Tag wird mit der Aufnahme von ¼ Liter Vollmilch, 1 Becher Sahnejoghurt und 2-3 Scheiben Käse (> 45% Fett i. Tr.)  gedeckt.

Ist Alkohol verboten?

Laut DGE sollten Frauen höchstens 10 g Alkohol pro Tag zu sich nehmen und Männer höchstens 20 g Alkohol pro Tag. Gemäß den Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften sollten auch Menschen mit Krebserkrankungen ihren Alkoholkonsum begrenzen.
Beispiele: 10 g Alkohol = 1 Glas Sekt (100 ml) oder 1 kleines Glas Wein (125 ml) oder 1 kleines Glas Bier (250 ml)
Es spricht nichts gegen einen gelegentlichen Aperitif zur Appetitanregung!

Was kann man mit gutem Gewissen grillen?

Wichtig ist es beim Grillen darauf zu achten, dass kein Fett in die Glut bzw. auf die Heizschlangen tropft. Das Unterlegen von Aluminiumschalen oder -folien bietet einen wirkungsvollen Schutz. Achten Sie darauf, dass das Grillgut nicht verbrennt. Gepökelte Wurst- und Fleischwaren sind zum Grillen nicht geeignet.
Auch beim Grillen gilt - es muss nicht immer Fleisch sein. Ein Gemüsespieß, Kartoffelspalten oder ein Folienfisch sind schmackhafte Alternativen.

Was ist von einer Mediterranen Ernährung zu halten?

Die Mediterrane Ernährung („Mittelmeerkost“) wirkt sich nachweislich günstig auf die Gesundheit aus: sie schützt vor verschiedenen Krankheiten und auch bestimmten Krebsarten.
Die Mediterrane Ernährung ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse, aber auch Hülsenfrüchten und Getreideprodukten. Damit garantiert diese Kostform eine sehr gute Versorgung an Vitaminen, Opens internal link in current windowsekundären Pflanzenstoffen und Opens internal link in current windowAntioxidanzien, die insbesondere in der Krebsprävention eine große Rolle spielen. Obst und Gemüse werden in hohem Maße frisch und unverarbeitet gegessen.
Olivenöl wird als Hauptfettquelle verwendet, auch der Verzehr von Nüssen wird empfohlen. Fleisch wird in der Mediterranen Kost nur in geringen Mengen verzehrt, was eine geringere Aufnahme an Opens internal link in current windowgesättigten Fettsäuren mit sich bringt. Fisch dagegen ist ein fester Bestandteil des Speiseplans.

Ist eine vegetarische Ernährung gesünder als eine Ernährung mit Fleisch?

Diese Aussage trifft nur bedingt zu. Man unterscheidet verschiedene fleischlose Kostformen.
Die streng vegetarische Kost verzichtet auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs. Ovo-Lacto-Vegetarier akzeptieren den Verzehr von Produkten wie Milch, Käse und Eier. Eine weitere Gruppe sind die Moderaten Vegetarier. Sie verzehren ebenfalls Milchprodukte und Eier sowie gelegentlich Fleisch und Fisch.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum kam in seiner Vegetarier-Studie zu einem interessanten Ergebnis. Die Moderaten Vegetarier schnitten in puncto Lebenserwartung und Lebensqualität am besten ab. Wer Fleisch und Fisch nur gelegentlich verzehrt, isst umso mehr Gemüse, Obst, Getreideprodukte und Hülsenfrüchte. In diesen Lebensmitteln stecken viele Vitamine, Opens internal link in current windowsekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Der Bedarf einiger lebenswichtiger Nährstoffe (Vit.B12, Eisen, Jod) lässt sich jedoch durch den gelegentlichen Verzehr von Fleisch und Fisch leichter decken.