Häufige Fragen

Fragen und Antworten für Patienten mit Normalgewicht

Welche Fette sind gesünder – pflanzliche oder tierische Fette?

Es gilt den Verzehr tierischer Fette in Butter, Fleisch, Wurstwaren, Eier und Milchprodukten zu reduzieren. Denn sie enthalten viele ungünstige Öffnet internen Link im aktuellen Fenstergesättigte Fettsäuren. Bevorzugen Sie deshalb die fettärmeren Varianten wie magere Fleisch- und Wurstwaren, fettarme Milch und Milchprodukte, Käsesorten < 45% F.i.Tr., etc. Verwenden Sie für die Zubereitung der Speisen hochwertige Öle wie Raps – und Olivenöl. Sie enthalten einen hohen Anteil an den günstigen Öffnet internen Link im aktuellen Fensterungesättigten Fettsäuren. Auch Nüsse und Samen enthalten günstige Fettsäuren.

Welche Streichfette soll ich verwenden – Butter oder Margarine?

Empfehlenswert ist eine Fettzufuhr von 60-80 g pro Tag, etwa ein Drittel davon, also 20-30 g pro Tag, kann als Streichfett verzehrt werden.
Margarine wird aus pflanzlichen Ölen hergestellt. Butter zählt zu den tierischen Fetten, die i.d.R. einen höheren Anteil an Öffnet internen Link im aktuellen Fenstergesättigten Fettsäuren enthalten als pflanzliche Fette. Diät-Margarine ist vorzuziehen, denn deren Fettzusammensetzung ist günstiger als die von „normalen Margarinesorten“ oder Butter. Ob Margarine oder Butter, wichtig ist die Gesamtmenge, die Sie aufnehmen.
Haben Sie schon einmal Alternativen zu Butter/Margarine ausprobiert? Quark unter der Marmelade, Frischkäse, Ketchup oder Senf als Unterlage sind schmackhafte Alternativen. Gerade bei Wurstbelag oder streichfähigem Käse kann man Streichfett ein sparen.

Welche Fette soll man zum Kochen und Braten verwenden?

Zum Kochen und Braten sollten Sie hitzestabile Pflanzenöle verwenden. Die DGE empfiehlt hierfür Raps-, Oliven-, Soja-, Sonnenblumen-, Erdnuss-, oder Maiskeimöl. Besonders geeignet ist Raps- und Olivenöl, da es nicht nur erhitzt werden kann, ohne dass sich schädliche Abbauprodukte bilden, sondern sich auch durch ein günstiges Verhältnis von Opens internal link in current windowOmega-6-Fettsäuren (Linolsäure) zu Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure) auszeichnet.

Wie hoch sollte die Aufnahme an Omega- 3 bzw. Omega-6-Fettsäuren sein?

Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren sind hauptsächlich in fetten Seefischen wie Lachs, Makrele, Hering und Thunfisch, in geringeren Mengen aber auch in fettarmen Fischen wie Kabeljau oder Seelachs vorhanden. Neben Fisch sind sie ebenfalls in Pflanzenölen wie Lein-, Oliven-, Raps-, Soja-, und Walnussöl sowie in Diät-Margarine zu finden. Opens internal link in current windowOmega-6-Fettsäuren sind in Pflanzenölen wie Oliven- Raps-, Sonnenblumen-, Distel und Maiskeimöl enthalten, daneben kommen sie auch in (Diät-) Margarine und Nüssen vor.
Wenn Sie täglich 1 – 1,5 EL Pflanzenöl verwenden und pro Woche eine kleine Portion fetten Seefisch (70-100 g) essen, sind Sie damit gut versorgt.
Es muss nicht immer eine warme Fischmahlzeit sein. Ein Hering, Rollmops oder ein Lachsbrot sind eine schmackhafte Alternative zum Wurstbelag.

Sollte man als Krebspatient Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?

Wenn Sie pro Woche 1-2 Fischmahlzeiten bzw. eine kleine Portion fetten Seefisch (s. Frage 4) verzehren und täglich ca. 1- 1,5 EL Pflanzenöl verwenden, dann sind Sie mit Opens internal link in current windowOmega-3-Fettsäuren gut versorgt. Über Lebensmittel nimmt der Körper die Nährstoffe im Verbund am besten auf.
Bisher gibt es keine ausreichenden Belege dafür, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren bei Krebserkrankungen sinnvoll ist. Nur in Einzelfällen z.B. bei einer Mangelernährung kann eine zusätzliche Einnahme empfehlenswert sein. Die Einnahme von Supplementen sollten Sie immer mit ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Was ist von der Verwendung von Grüntee, Kurkuma, Aronia-Beeren, Cranberry, Rote Bete…zu halten?

Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die im Zusammenhang mit der Ernährung bei Krebs besonders beworben werden. Ihre Wirkung bezieht sich u.a. auf deren Inhalt an Öffnet internen Link im aktuellen Fenstersekundären PflanzenstoffenÖffnet internen Link im aktuellen FensterAntioxidantien oder Öffnet internen Link im aktuellen FensterOmega-3-Fettsäuren. Die wissenschaftliche Datenlage zum jetzigen Zeitpunkt erlaubt aber nicht, Empfehlungen für ein bestimmtes Lebensmittel zur Krebstherapie auszusprechen. Der Nutzen solcher Lebensmittel ist nicht bewiesen.

Sind Supplemente (Vitamine, Mineralstoffe) sinnvoll?

Vitamine und Mineralstoffe werden im Verbund mit dem natürlichen Lebensmittel am besten aufgenommen. Bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung ist eine Ergänzung durch Supplemente auch bei einer Krebserkrankung nicht nötig. Bei unserem heutigen vielfältigen Angebot ist die Versorgung über Lebensmittel gut zu erreichen.
Sinnvoll ist eine Ergänzung durch Supplemente bei einem festgestellten Mangel oder wenn dies anderweitig medizinisch begründet ist. Dies kann im Rahmen einer Krebserkrankung z.B. als Folge einer Operation oder Chemotherapie entstehen. In diesem Fall sollten Sie die Maßnahmen mit ihrem Arzt besprechen.
Von einer eigenmächtigen Einnahme von Supplementen raten wir Ihnen aber unbedingt ab, ganz besonders wenn dies über längere Zeit und in höheren Dosen geschieht.
Eine Einnahme von Supplementen ist auch kein Ausgleich für eine ungünstige Ernährungsweise.

Sind Vitamin D Supplemente sinnvoll zur Brustkrebstherapie?

Bisher gibt es keine ausreichenden Belege dafür, dass eine Einnahme von Vitamin D ergänzend zur Therapie einer Brustkrebserkrankung generell empfohlen werden kann. Nur in Einzelfällen kann eine zusätzliche Einnahme sinnvoll sein, z.B. bei einer Mangelernährung, bei zu seltenem Aufenthalt im Freien, Bettlägerigkeit, älteren Menschen ab 65 Jahren oder wenn dies anderweitig medizinisch begründet ist.

Vitamin D ist zudem ein fettlösliches Vitamin, das sich bei einer Überdosierung im Körper anhäufen kann. Deshalb sollte Sie eine Einnahme immer mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen und diese von Zeit zu Zeit überprüfen lassen.

Sollte man Zink und Selen während der Krebstherapie als Nahrungsergänzung zuführen?

Selen und Zink sind Spurenelemente, die gemäß ihrer Wirkung zu den Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntioxidanzien gehören. Beide Stoffe sollten nur bei einem nachgewiesenen Mangel (bzw. anderweitiger medizinischer Begründung) und unter ärztlicher Aufsicht ergänzt werden.
Die Einnahme von Selen oder Zink im Rahmen der Komplementären Krebstherapie sollte immer nur nach ärztlicher Verordnung erfolgen. Da entsprechende Präparate frei verkäuflich sind und häufig in Form der Selbstmedikation eingesetzt werden, besteht die Gefahr einer Überdosierung. Dies kann sich nachteilig auf die Befindlichkeit des Patienten und möglicherweise auch auf den Therapieerfolg der konventionellen Tumortherapie auswirken. 

Soll man den Zuckerkonsum einschränken - Wie viel Zucker ist akzeptabel?

Sie brauchen bei einer Krebserkrankung nicht generell auf Zucker zu verzichten. Die Behauptung, dass man durch einen Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate den Krebs „aushungern“ könnte, ist wissenschaftlich nicht belegt.
Akzeptabel ist ein Zuckerverzehr von ca. 50 g pro Tag. Diese Menge beinhaltet den Zucker, mit dem Sie selbst Speisen und Getränken süßen, aber auch den in Lebensmitteln verarbeiteten Zucker! Nicht berücksichtigt ist bei dieser Mengenangabe der natürliche „Zuckeranteil eines Lebensmittels“, z.B. Milchzucker in Milch(produkten) oder Fruchtzucker in Obst bzw. Fruchtsäften.
Beispiele für den Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel:
1 EL Nutella oder 1EL Honig oder 1 EL Marmelade = ca. 10 g Zucker
1 Mars = ca. 40 g Zucker
1 Glas Limo oder 1 Glas Cola oder 1 Glas Saft = ca. 20 g Zucker

Achten Sie auf die Nährstoffangaben der Lebensmittelverpackungen und der Getränke. Der enthaltene Zucker ist nicht immer als solcher zu erkennen. Auch Glucose, Fructose, Laktose sind Bezeichnungen für Zucker. Honig gilt allgemein als natürliches Süßungsmittel, aber auch Honig besteht zu einem Großteil aus Zucker.
Schränken Sie deshalb den „freien Zuckerkonsum “ ein, d.h. den Zucker, den Sie selbst Speisen oder Getränken zugeben. Mischen Sie Fruchtsäfte mit Wasser im Verhältnis 1:3 oder 1:4.

Sind Süßstoffe krebserregend?

Ein Zusammenhang zwischen den in Deutschland zugelassenen Süßstoffen und der Entstehung von Krebs konnte nicht gefunden werden. Generell ist es empfehlenswert den Verzehr von „süßen Lebensmitteln“ zu begrenzen.
Mögen Sie es gerne süß? Versuchen Sie langsam die Menge an „Süße“ zu reduzieren. Mit der Zeit stellt sich ein anderes Geschmacksempfinden ein.

Gibt es Lebensmittel, die man prinzipiell meiden sollte?

Prinzipiell meiden sollten Sie verschimmelte, verdorbene und verbrannte Lebensmittel. Diese Lebensmittel enthalten Schadstoffe, die krebsfördernd oder krebserregend sein können.
Einschränken sollten Sie auch den Verzehr von Fertigprodukten und Fast-Food. Darauf sollten Sie auch besonders achten, wenn Sie Gewicht abnehmen möchten. Denn diese Lebensmittel sind i.d.R. sehr energiereich, enthalten in besonderem Maße Öffnet internen Link im aktuellen Fenstergesättigte Fettsäuren sowie Öffnet internen Link im aktuellen FensterTrans-Fettsäuren und weisen oft einen hohen Salzgehalt auf.
Kochen Sie doch mal wieder selbst! Selbst zubereitete Speisen enthalten weniger ungesunde Fette und sind eher salzarm. Verfeinern Sie Ihre Speisen mit frischen Kräutern und Gewürzen und probieren Sie immer zuerst, bevor Sie salzen. 

Wie viel Fleisch pro Woche ist empfehlenswert?

Auch für Menschen mit Krebserkrankungen gilt die Empfehlung, den Konsum von Fleisch und Wurstwaren zu begrenzen. Der Gesamtverzehr von Wurst und Fleisch zusammen sollte 300 – 600 g pro Woche nicht überschreiten.
Bevorzugen Sie helles, mageres Fleisch vom Geflügel. Dieses wird als gesünder angesehen als rotes Fleisch (Schwein, Rind, Lamm). Die Aufnahme von verarbeitetem Fleisch (Wurst und Schinken) sollten Sie möglichst gering halten.

Warum sollte man nicht zu viel rotes Fleisch essen?

Der Verzehr von rotem Fleisch (z.B. Schweine-, Rind- Lammfleisch) sollte nicht zu hoch sein und unter 500 g pro Woche liegen. Denn viel rotes Fleisch und vor allem verarbeitete Fleischprodukte (z.B. Wurstwaren, Geräuchertes, Gepökeltes) erhöht das Risiko für Dickdarmkrebs und die Wahrscheinlichkeit an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben.

Als Ursache dafür werden verschiedene Mechanismen diskutiert. So steht der hohe Eisengehalt von rotem Fleisch in Verdacht eine Tumorentstehung zu begünstigen. Beim Verzehr von verarbeitetem rotem Fleisch (Wurstwaren) entstehen Stickstoff-Verbindungen, denen eine schädliche Wirkung nachgesagt wird.

Welche Rolle spielt der Säure-Basen-Haushalt bei Krebs?

Die Theorie, eine deutliche Übersäuerung des Organismus sei an der Entstehung etlicher Krankheiten maßgeblich beteiligt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper wird durch verschiedene Puffersysteme im Körper stabil gehalten, so dass beim Gesunden keine Übersäuerung zu befürchten ist. Eine sogenannte „basenüberschüssige Kost“ bringt keine nachweisbaren Vorteile.

Sind BIO-Lebensmittel gesünder?

BIO-Lebensmittel sind nicht grundsätzlich gesünder als Lebensmittel aus konventionellem Anbau. In vielen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Nährstoffgehalte bei beiden Anbauformen nahezu gleich sind.
Die Bezeichnung BIO bezieht sich in erster Linie auf die Anbau- bzw. Produktionsmethoden und nicht auf die Inhaltsstoffe. Wichtiger als die Auswahl BIO oder konventioneller Anbau ist, dass Sie ausreichend Obst und Gemüse auf dem Speiseplan haben. Essen Sie täglich 5 Portionen Obst und Gemüse, mind. 500 g /Tag. Bevorzugen Sie saisonale und regionale Produkte.

Sind Soja-Produkte bei Brustkrebs sinnvoll?

In einigen Studien - vor allem aus dem asiatischen Raum - geht ein reichlicher Verzehr von Sojaprodukten mit einem geringeren Auftreten von Brustkrebs einher. Manche Studien zeigen auch einen Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr von Soja und einer günstigeren Prognose bei Brustkrebs. Letztendlich fehlen aber aussagekräftige Untersuchungen, die diese Beobachtungen tatsächlich stützen. Deshalb kann der Verzehr von Sojaprodukten bei Brustkrebs nicht generell empfohlen werden.
Allerdings ist auch die - gelegentlich geäußerte Behauptung - Sojaprodukte bei hormonabhängiger Brustkrebserkrankung zu meiden, keineswegs belegt. Wenn Sie Sojaprodukte in mäßiger Menge verzehren, also etwa 3 Portionen Sojaprodukte in der Woche, dann gilt dies als unbedenklich.

Sollte man den Verzehr von Milchprodukten einschränken?

Ein Verzicht auf Milchprodukte ist nicht ratsam. Milch und Milchprodukte enthalten nicht nur hochwertiges Eiweiß, sie sind auch unsere wichtigsten Kalziumlieferanten. Kalzium ist ein wesentlicher Knochenbaustein, auf dessen Zufuhr wir angewiesen sind, um die Stabilität unseres Skeletts zu garantieren.
Wenn Sie Milchprodukte allerdings nicht vertragen oder wenn eine Milchzuckerunverträglichkeit bei Ihnen vor liegt (Lactoseintoleranz), dann sollten Sie sich unbedingt beraten lassen, ob und welche Milchprodukte Sie verzehren sollten.
Darüber hinaus gibt es keine Empfehlung von Fachgesellschaften, Milchprodukte bei Krebserkrankungen generell zu meiden.
Die für einen Erwachsenen empfohlene Kalziummenge von 1000mg / Tag wird mit der Aufnahme von ¼ Liter Milch, 1 Becher Joghurt und 2-3 Scheiben Käse gedeckt. Im Rahmen der empfohlenen täglichen Fettmenge (s. Frage 2) sollten sie fettarme Milch und Milchprodukte bevorzugen.

Ist Alkohol verboten?

Laut DGE sollten Frauen höchstens 10 g Alkohol pro Tag zu sich nehmen und Männer höchstens 20 g Alkohol pro Tag. Gemäß den Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften sollten auch Menschen mit Krebserkrankungen ihren Alkoholkonsum begrenzen.
Beispiele: 10 g Alkohol = 1 Glas Sekt (100 ml) oder 1 kleines Glas Wein (125 ml) oder 1 kleines Glas Bier (250 ml)

Was kann man mit gutem Gewissen grillen?

Wichtig ist es beim Grillen darauf zu achten, dass kein Fett in die Glut bzw. auf die Heizschlangen tropft. Das Unterlegen von Aluminiumschalen oder - folien bietet einen wirkungsvollen Schutz. Achten Sie darauf, dass das Grillgut nicht verbrennt. Gepökelte Wurst- und Fleischwaren sind zum Grillen nicht geeignet.
Auch beim Grillen gilt - es muss nicht immer Fleisch sein. Ein Gemüsespieß, Kartoffelspalten oder ein Folienfisch sind schmackhafte Alternativen.

Was ist von einer Mediterranen Ernährung zu halten?

Die Mediterrane Ernährung („Mittelmeerkost“) wirkt sich nachweislich günstig auf die Gesundheit aus: sie senkt das Risiko für verschiedene Krankheiten inklusive Krebs.

Die Mediterrane Ernährung ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse aber auch Hülsenfrüchten und Getreideprodukten. Damit garantiert diese Kostform eine sehr gute Versorgung an Vitaminen, Öffnet internen Link im aktuellen Fenstersekundären Pflanzenstoffen und Öffnet internen Link im aktuellen FensterAntioxidanzien, die insbesondere in der Krebsvorbeugung eine große Rolle spielen. Obst und Gemüse werden in hohem Maße frisch und unverarbeitet gegessen.
Olivenöl wird als Hauptfettquelle verwendet, auch der Verzehr von Nüssen wird mitunter empfohlen. Fleisch wird in der Mediterranen Kost nur in geringen Mengen verzehrt, was eine geringere Aufnahme an Öffnet internen Link im aktuellen Fenstergesättigten Fettsäuren mit sich bringt. Fisch dagegen ist ein fester Bestandteil des Speiseplans.

Ist eine vegetarische Ernährung gesünder als eine Ernährung mit Fleisch?

Diese Aussage trifft nur bedingt zu. Man unterscheidet verschiedene fleischlose Kostformen.
Die streng vegetarische Kost verzichtet auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs. Ovo-Lacto-Vegetarier akzeptieren den Verzehr von Produkten wie Milch, Käse und Eier. Eine weitere Gruppe sind die Moderaten Vegetarier. Sie verzehren ebenfalls Milchprodukte und Eier sowie gelegentlich Fleisch und Fisch.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum kam in seiner Vegetarier-Studie zu einem interessanten Ergebnis. Die Moderaten Vegetarier schnitten in puncto Lebenserwartung und Lebensqualität am besten ab. Wer Fleisch und Fisch nur gelegentlich verzehrt, isst umso mehr Gemüse, Obst, Getreideprodukte und Hülsenfrüchte. In diesen Lebensmitteln stecken viele Vitamine,Öffnet internen Link im aktuellen Fenster sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Der Bedarf einiger lebenswichtiger Nährstoffe (Vit.B12, Eisen, Jod) lässt sich jedoch durch den gelegentlichen Verzehr von Fleisch und Fisch leichter decken.