Glossar

Body-Mass-Index (BMI)

Der BMI wird berechnet indem man das Körpergewicht [kg] durch das Quadrat der Körpergröße [m²] dividiert, d.h. Körpergewicht in kg / (Körpergröße in m x Körpergröße in m). So erhält man die Einheit kg/m².

Beispiel: Eine 1,7 m große Frau wiegt 62 kg. Ihr BMI ist 62 kg / (1,7 m x 1,7 m) = 21,4 kg/m2.

Der BMI dient bei Erwachsenen als Maß um anhand des Körpergewichts und der Körpergröße zwischen Untergewicht (<18,5 kg/m²), Normalgewicht (18,5 – 24,9 kg/m²) und Übergewicht (≥ 25 kg/m²) bzw. Adipositas (≥ 30 kg/m²) zu  unterscheiden.

Fettsäuren

Fette bestehen aus Glycerin und Fettsäuren. Bei den Fettsäuren werden je nach ihrer chemischen Struktur gesättigte und ungesättigte Fettsäuren unterschieden.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren finden sich in größerer Menge hauptsächlich in tierischem Fett und damit in Lebensmitteln wie z.B. Butter, Sahne, Schmalz, Fleisch, Wurstwaren, Eier, Milch, Käse. Aber auch Kokos- und Palmfett liefern viele gesättigte Fettsäuren. Ein hoher Verzehr von gesättigten Fettsäuren begünstigt eine Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut.

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren liefern in größerer Menge vor allem pflanzliche Lebensmittel, wie z.B. Pflanzenöle, Diätmargarine, Nüsse und Avocados, aber auch Fische, insbesondere fette Fische. Es gibt einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, bei letzteren unterscheidet man Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren.

Einfach ungesättigten Fettsäuren

Besonders günstig sind die einfach ungesättigten Fettsäuren und die Omega-3-Fettsäuren. Denn Sie helfen u.a. den Cholesterinspiegel zu senken und Entzündungen entgegenzuwirken.

Omega-6-Fettsäuren

Omega-6-Fettsäuren

Die Omega-6-Fettsäure „Linolsäure“ ist eine lebensnotwendige mehrfach ungesättigte Fettsäure, die unser Körper nicht selbst bilden kann. Sie ist in Pflanzenölen wie Oliven-, Raps-, Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl enthalten, daneben kommt sie auch in (Diät-) Margarine und Nüssen vor.

Omega-3-Fettsäuren

Die Omega-3-Fettsäure „alpha-Linolensäure“ ist eine andere lebensnotwendige mehrfach ungesättigte Fettsäure, die unser Körper ebenfalls nicht selbst bilden kann. Gute Quellen dafür sind verschiedene Pflanzenöle wie Lein-, Oliven-, Raps-, Soja-, und Walnussöl, aber auch Diät-Margarine.

Ganz besonders fettreiche Seefische sind Lieferanten für Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure, die auch zu den Omega-3-Fettsäuren zählen. Unser Körper kann sie teilweise aus „alpha-Linolensäure“ herstellen.

Omega-3-Fettsäuren haben positive Wirkungen auf Blutdruck und Blutgerinnung und wirken antientzündlich.

Trans-Fettsäuren

Trans-Fettsäuren entstehen bei der Härtung von Fetten und Ölen während der industriellen Verarbeitung. Trans-Fettsäuren sind vorwiegend in gehärteter Margarine, Backwaren, Blätterteiggebäck, frittierten Speisen, Snacks (z.B. Chips), Pommes frites, Fertiggerichten und Süßwaren enthalten. Geringe Mengen findet man zudem in Milch und Butter, da trans-Fettsäuren natürlicherweise auch im Pansen von Wiederkäuern gebildet werden. Sie können - ähnlich wie gesättigte Fettsäuren -, zu einer Erhöhung des Blut-Cholesterinspiegels beitragen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind keine Nährstoffe oder Vitamine. Man versteht darunter eine Vielzahl an unterschiedlichen Substanzen, z.B. Carotinoide, Flavonoide, Glucosinolate und Phytosterine. Sie schützen die Pflanze u.a. vor Krankheiten, Fressfeinden und UV-Licht. Hauptquellen für sekundäre Pflanzenstoffe sind Obst, Gemüse und Getreide.

Beim Menschen haben sekundäre Pflanzenstoffe gesundheitsfördernde Wirkungen: z.B. Schutz der Körperzellen durch Wirkung als Antioxidantien, Stimulierung des Immunsystems, Senkung des Cholesterinspiegels im Blut, wachstumshemmende Wirkung auf Bakterien oder Pilze, Senkung des Risikos für bestimmte Krebskrankheiten sowie Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Antioxidanzien

Antioxidanzien

Antioxidanzien sind Substanzen, die den menschlichen Körper vor freien Radikalen schützen. Denn diese hochreaktiven Sauerstoffverbindungen können Zellen und Erbsubstanz schädigen. Sie können die Krebsentstehung hemmen, aber möglicherweise – nach neuesten Ergebnissen – auch fördern. Antioxidantien können die freien Radikale neutralisieren. Beispiele für natürliche Antioxidantien aus Lebensmitteln sind die Vitamine C, E und ß-Carotin sowie Selen und Zink.